Ulrich Schneider

Ulrich Schneider - Der Schmachtende

Kompetenz bei Aca&Pella: Heldentenor, Cross-Dressing-Spezialist, Tanzbär, Sauna, Organisation, Finanzen, "Justitiar"

Das Schicksal hat es so gewollt, daß aus dem Jahre 1976 neben vielen guten Weingewächsen auch das dritte musikalische Gewächs von Aca & Pella stammt. Ulrich Schneider oder Uli, wie ihn seine Freunde nennen, erblickte am 1. Juli 1976 im schönen Mainz am Rhein als Sohn seiner Eltern (von wem auch sonst) das Licht der Welt.

Schon früh merkte der schmachtende Tenor der Combo, daß nicht die (v)erlernten Instrumente wie Geige und Klavier, sondern allein seine Stimmbänder die beste musikalische Alternative sind. So singt er gerne hoch und (leider) oft sehr, sehr laut. Uli ist der Spezialist für die Tongrenze nach oben, die er immer wieder aufs Neue anzukratzen versucht (oder muß, wenn es das Arrangement verlangt).

Im sagenumwobenen Zeltlager der Pfarrei St. Bernhard, die fast eine zweite Heimat für Ulrich ist, war er zwar nicht dabei, jedoch sprachen sich seine dort in zahlreichen Chören entwickelten Sangeskünste und Qualitäten so rasend schnell herum, daß er den Wunsch über sein Mitwirken in der Gruppe den anderen Bandmitgliedern nicht ausschlagen konnte. Dieses Unvermögen "Nein" zu sagen führt auch immer wieder dazu, dass Uli die schrägsten Soli und verrücktesten Kostüme auf der Bühne vor- und auftragen muß. Gerade im "Lizenz zum Tönen" - Programm sollte ihn sein Auftritt als Peter Pan auf ewig ins Bewußtsein unserer Konzertbesucher brennen. Und wenn er nicht gestorben ist, dann brennt er wohl immer weiter und weiter....

Sein Traum vom eigenen, selbstkomponierten Lied (das er schon seit Jahren schreiben will) wird sich vielleicht bald erfüllen ... oder auch nie. Die Idee steht schon und hat mit "Dideldummdidumm!" zu tun.

Status Quo:

Ulrich ist für die hohen, höheren und sauhohen Töne zuständig, die dem Aca & Pella – Klang ihre Schärfe und Brillianz verleihen. Er ist ein echter Vollbluttenor. Der stets fröhliche und gut gelaunte, an der Universität promovierende Jurist hat sich 2003 in Mainz als Rechtsanwalt niedergelassen und freut sich sicher auch über jeden „Fan-Mandanten“. In seiner Freizeit spielt oder schaut er gerne Fußball und spielt Squash, um im Bühnenoutfit des legendären Peter Pan auch in Strumpfhosen eine gute Figur zu machen. Er ist zweifelsohne der beste Tänzer des Sextetts und hat mit seinem James-Last-Gedächtnis-Move schon großen Einfluß auf die Tanzbewegung des neuen Jahrtausends ausgeübt.

Foto: Stefan Heinz