Andreas (hat) Kurz(e) Haare

Andreas Kurz - Der Rhythmische


Kompetenz bei Aca&Pella: Texte, Mouth-Percussion, Bariton-Stimme, Falsett, technische Administration, Gebabbel

Der hervorragende Menschenjahrgang 1976 brachte auch Andreas Kurz hervor. Am 31.08.1976 ließ er sich von seiner Mutter überreden, die bis dato bequeme Behausung zu verlassen.

Schon früh zeigte sich, dass in dem Jungen ein Musiker mit einer gehörigen Portion Groove steckte. Seine Eltern beschreiben sein kindliches Schreihen heute als "hochmelodisch" und "irgendwie mitreißend". Kein Wunder, dass der Junge ein Instrument lernen sollte. So erlernte er klassische Gitarre und Klavier, um dann allerdings später zu merken, was seine wahre Liebe ist: das Schlagzeug! Zur großen Freude der Nachbarschaft stürzte sich Andreas in das Erlernen des rhythmischen Trommelns auf verdammt vielen Trommeln.

Bei den Pfadfindern sollte er den späteren Bandkollegen Toby Mann kennenlernen. Die gemeinsame Begeisterung für harte Rockmusik gipfelte im Metal-Projekt "The 4 funny 5", bei dem Andi mit seinem wuchtigen Schlagzeugspiel begeisterte. Sein Ruf als rhythmische Bank machte ihn weiterhin zum Schlagzeuger der Schulband, wo er so manchem braven Arrangement bösen Funk eintrommelte.

Im mittlerweile historischen Gründungszeltlager von Aca&Pella war Andreas in einer Art improvisierten Vokalchor, das erste Aufglühen von A&P, vertreten und schrieb mit Toby die Texte für die große Zeltlagerabschluss-Show. Eine Arbeitsweise, die sich bis heute gehalten hat. Sein Sinn für absurde Komik und Realsatire sorgen für das typische Aca&Pella-Feeling auf der Bühne.

Status Quo:
Andi textet und er-albert sich mit Toby Mann nach wie vor das Libretto einer jeden Show. Seine rein vokale Rhythmik, sein glockenklares Falsett und sein solider Bariton sind das Rückgrat des Klangs. Nach seiner Ausbildung zum Mediengestalter in Köln arbeitet Andreas Kurz nun freiberuflich für Film- und Fernsehproduktionen. Mit Toby Mann zusammen ist er nach wie vor Betreiber des Flashfloh Studios, in dem die letzten CDs des Sextetts entstanden sind.

Foto: Morayma Kraft