Alexander Maier

Alexander Maier - Der Universelle


Kompetenz bei Aca&Pella: Leise und laute Zwischentöne, Offbeat-Mitteltongesang, taktische Einsätze, Gebabbel, Zeugwart, Ratio der Gruppe

1977 erst erblickte Alex das grelle Licht der Welt. Kurz nach den Iden des März war er da und ein neuer Maier zappelte auf der Erde herum und zwar einer mit „ai“. Alex ist also der jüngste Sänger der Gruppe und stolz drauf. Bereits im Alter von sechs Jahren erbte er ein kleines Akkordeon, womit er nach Meinung seiner Eltern sein musikalisches Talent suchen sollte (oder wollte?). Aber der kleine Alex war noch zu klein für dieses „große“ Instrument, weshalb er vorerst ein Jahr auf der Melodika seine ersten Gehversuche in der Musik machte.

Na ja, das ist also die Erklärung, wie man zu solch höchst interessanten Instrumenten kommt. Im Akkordeonorchester (ja, sowas gibt es wirklich) kam er in der Rhythmusgruppe zum Einsatz und lernte dort so einiges über Takt und Takte kennen. Das Akkordeonspiel im Orchester hat er bis heute nicht ganz aufgegeben, auch wenn er schon die schmerzliche Erfahrung machen musste, wie gefährlich dieses sperrige Instrument speziell beim Stagediving werden kann. Und das ist ja bekanntlich ein essentieller Bestandteil von Akkordeonkonzerten.

Nebenbei begann Alex eine zweite Karriere in der Jugendarbeit der Pfarrei St. Bernhard in seinem Heimatort Mainz Bretzenheim. Als Sternsinger und Meßdiener heckte er die ersten Witzigkeiten mit den späteren Bandmitgliedern Uli und Andi aus. Auch Guntram und später Toby lernte er durch die Gemeindejugend kennen. Im legendären Zeltlager von 1993 wurde dann ein Teil der Gruppenleiter gebeten, ein Lagerlied für die Kinder vorzubereiten und was daraus geworden ist, ist Geschichte.

Als Sohn Bretzenheims und eines Fastnachters war klar, der junge Maier muß auf die närrische Rostra. 1988 war es dann soweit und der „Nachwuchsredner“ machte das Eröffnungsspiel beim CKV und trat bei „Jugend in die Bütt“ auf. Kurz darauf war das Duo Mann/Maier eine feste Größe auf der Bühne des Vereins und die gemeinsamen Auftritte der beiden sollten sich mit der Gruppe Aca&Pella erfolgreich fortsetzen.

Status quo:

Auf der Bühne gibt Alex den guten Ton an, singt die Mittelstimme und versucht sich manchmal als Ersatzrapper. Außerdem ist er außerhalb der Bühne dank seiner einschlägigen Ausbildung geradezu prädestiniert für den Bereich der Noten- und Textlogistik. Denn nach der Schule machte er eine Lehre zum Speditionskaufmann. Er entschied sich aber trotz seines hohen Alters weiter zu studieren mit dem Ziel, andere in kaufmännischen Berufen auszubilden. Diesen Weg hat er mit dem Referendariat fortgesetzt, in dem er sich momentan befindet.

Und wenn er nicht auf der Bühne steht, dann freut sich seine Frau auf ihren frisch gebackenen Ehemann.

Foto: Morayma Kraft